EURO-TANDEM-DEUTSCHLAND-TOUR 2010

vom 21. Juni bis 1. Juli 2010

1. Etappe: Montag 21.06.2010 Flensburg — Kiel — Lübeck

2. Etappe: Dienstag 22.06.2010 Lübeck — Hamburg — Lüneburg

3. Etappe: Mittwoch 23.06.2010 Lüneburg — Soltau — Celle

4. Etappe: Donnerstag 24.06.2010 Celle — Wolfenbüttel — Braunlage

5. Etappe: Freitag 25.06.2010 Braunlage — Sömmerda — Jena

Samstag 26.06.2010 Ruhetag in Jena

6. Etappe: Sonntag 27.06.2010 Jena — Wurzbach — Kronach

7. Etappe: Montag 28.06.2010 Kronach — Forchheim

8. Etappe: Dienstag 29.06.2010 Forchheim — Neumarkt — Ingolstadt

9. Etappe: Mittwoch 30.06.2010 Ingolstadt — München

10. Etappe: Donnerstag 01.07.2010 München — Jachenau — Garmisch-Partenkirchen

Freitag 02.07.2010 Rückreise Garmisch-Partenkirchen
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Dort erwarteten uns bei noch trockenem Wetter bereits einer unserer Freunde und Gönner, die Malermeister Uschi und Elmar Grösch aus Frielendorf-Lenderscheid, mit einem hessischen „Tischlein deck dich“. Vom Feinsten, vorbereitet mit Tafeltuch, ließen wir uns Kaffee, Mettbrötchen, Schmalzbrote, „Ahle Worscht“ und sonstige Leckereien schmecken.


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ETDT 2010 Tagebuch
Sonntag, 20.06.2010

Pünktlich um 5:15 Uhr sind wir in Neuhausen/F in der Strohgäustrasse gestartet.
Gegen 8:45 Uhr erreichten wir die Raststätte Hasselberg.


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Anschließend ging es weiter nach Flensburg, bei wechselhaftem bis schlechten Wetter. Kurz vor Flensburg schüttete es aus Kübeln, doch trockenen Fußes kamen wir gegen 16:00 Uhr in der Jugendherberge an.

Der freundliche Herbergsvater empfing uns hoch erfreut und unbürokratisch wurden die Zimmer verteilt. Nach dem Abendessen( Köttbullar in heller Souce, Salzkartoffeln, Karotten-Apfel-Salat Schoko-Sahne-Pudding) begrüßte Horst Schwerger die Tour-Teilnehmer.
Sie alle gedachten den im vergangenen Jahr verstorbenen langjährigen Betreuern der vorherigen Touren Suse Dippon und Jochen Vollrath.

Wie immer wurden die „Spielregeln“ der Tour erläutert und auf erhöhte Disziplin hingewiesen, zumal bereits im Vorfeld bei der Anreise und beim Training vor Ort zwei Teilnehmer einen Sturz erlitten und damit deren Tourteilnahme bereits vor Beginn beendet war. Für unsere französischen Teilnehmer übersetzte Jean-Michel Anspach.


Nach getaner Arbeit gab es zum Schluss noch ein kleines Dankeschön. Bayrisches Bier mit einer Vuvuzela.



Uwe Thiele, unser Tourmanager, gab die Vorbetrachtung für den ersten Etappentag.
Zuletzt gab Günter Kaiser, der die gesamte Tour minutiös in allen Etappen vorbereitet und gemeinsam mit Horst Schwerger die polizeiliche Begleitung abgestimmt hat, einen Überblick.


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An dieser Stelle sei auch Herrn Lütjens, sowie allen anderen maßgeblichen Damen und Herren, die durch ihr kooperatives Engagement die Tour in dieser Form überhaupt ermöglichten, herzlichst gedankt. Ohne die Polizeibegleitung, wären die sehbehinderten nicht in der Lage einsolches Vorhaben umzusetzen und ihre Leistungsfähigkeit derart unter Beweis zu stellen.

Mit einem Flensburger Bier als Schlummertrunk endete der Anreisetag gegen 22:30 Uhr.




Montag, 21.06.2010

Der erste Blick gegen 5:00 Uhr aus dem Fenster der Juhe Flensburger zeigte an diesem längsten Tag des Jahres 2010 am Himmel leichten Sonnenschein mit Hochnebel.


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Wie immer, erschienen alle pünktlich um 7:00 Uhr zur Abfahrt zum Rathaus nach Flensburg.


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Um 7:15 Uhr erfolgte dann der Startschuss durch Bürgermeister Jochen Barckmann, assistiert von Herrn Fin Kraft, Leiter Filialvertrieb Flensburg, der das Startband durchschnitt.


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Bald hatte die Sonne den Nebel verdrängt. Hier erlebten wir auch eine für die Tour noch nie erlebte Situation. Unser Weg führte über eine Brücke, die gleichermaßen von Bahn und Straßenverkehrsteilnehmen benutzt wird. Aus Sicherheitsgründen stiegen die Radler wegen der Schienen ab schoben die Räder über die Gleise.


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Anschließend ging es dann nach Eckernförder, der Heimatstadt von Horst Schwerger, wo wir freundlichst von Bürgermeister Jörg Sibbel vor dem Rathaus empfangen wurden. Das Glockenspiel, das unser Eintreffen umrahmte, läutete unseren Empfang ein.


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Gregor Cordes hat sich auch dieses Mal mit seinem Haar-Outfit etwas passendes einfallen lassen. Gelbes Haar mit drei schwarzen Punkten kennzeichnen für jedermann gut erkennbar die Symbolik der Sehbehinderung.


Besonders große Freude bereitete Horst Schwerger der „Fanclub“ seiner Verwandten und Freunde, die uns herzlichst begrüßten.


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Nach einem stärkenden Getränk und einem Abschiedsfoto ging es Richtung Kiel.


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Dort wurden wir auf dem Rathausplatz auf der Ereignisbühne der Kieler Woche vor vielen Zuschauern beigeistert empfangen.
Bürgermeister Peter Todeskino, der uns sogar im Radlerdress empfing, würdigte als aktiver Radler die besondere Leistung unserer Tourteilnehmer. Neben ihm richtete auch Achim Heinrichs ein Grußwort an unsere Radler.


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Natürlich erläuterte auch Horst Schwerger, vor diesem großen Publikum, die Ziele der Europa-Tandem-Deutschland-Tour.


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Alle Teilnehmer erhielten die Ehre, sich ins goldene Buch der Kieler Woche 2010 einzutragen.


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Ein hervorragendes Mittagessen (gebratenes Seelachsfilet, mit zerlassener Butter, Broccoliröschen und Salzkartoffeln) im Ratskeller rundete unseren Tourstopp in Kiel ab.


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Mit einer kleinen Verspätung starteten wir in die zweite Tagesetappe in Richtung Lübeck. Dabei sieht man, wie Miikka, unser finnischer Teilnehmer, sich auf die zweite Halbetappe freut.


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Danach folgte im Rathaussaal ein Stehempfang. Hier ergänzte Ratsherr Heinrichs unter Anderem mit Anektoden die Worte von Bürgermeister Todeskino.


Leider verließ uns hier auch die Polizeieskorte, die uns sicher und in vorbildlicher Weise durch alle Klippen leitete.


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Dienstag, 22.06.2010

Pünktlich um 7:30 Uhr verließ der Radlertross die Juhe in Lübeck. Strahlender Sonnenschein begleitete uns, als wir an den Sehenswürdigkeiten Lübecks vorbeiradelten in Richtung Hamburg.


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Ohne große Ereignisse verlief die Reise nach Lübeck, außer, dass wir mit einer Verspätung von ca. einer Stunde in der Juhe eintrafen, gab es keinerlei berichtenswertes,

Ein weiterer kulinarischer Höhepunkt des Tages war allerdings das Abendessen. Bratkartoffeln, Matjes mit Hausfrauensoße und Bohnensalat war, was die Teilnehmer zum Zunge schnalzen verleitete.

Tageskilometerleistung: 190 km
Fahrtzeit: 7:25 Stunden
Durchschnittskilometerleistung: 25,6 km
Höhenmeter: 1.002 m
Maximale Höhenmeter: 44,5 m
Aus Anton Fröhlichs Besenwagen: 4 Aufnahmen (3 x Schwäche 1x Panne)


Die erste Pause begann mit einem Malheur. Beim öffnen der Schiebetür des Versorgungsfahrzeuges fiel ein Karton Dosenbier so unglücklich heraus (kein Mensch wusste, wie dieser hineingekommen war) dass eine Dose geöffnet wurde. Karl-Heinz opferte sich das Bier nicht umkommen zu lassen.


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Auch heute hatten wir wieder eine excelente Polizeitruppe, die uns sicher nach Hamburg brachte – eine besondere Herausforderung.


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Auf den Glockenschlag 11:00 Uhr erreichten wir den Rathausplatz in Hamburg.
Die Begrüßung nahm die Staatsrätin Frau Dr. Kempfert vor, die einige interessante Informationen zur Geschichte des Rathauses gab.


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Anschließend setzten wir den Weg zum Hafen fort, um dort die Barkasse „Diplomat“ zu besteigen.


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„Unsere Stewardess“ Meral Schwerger (Enkeltochter von Horst Schwerger) verwöhnte die Tourteilnehmer durch die Verteilung der leckeren Brötchen.


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Zwei Stunden wurden wir in die unterschiedlichsten Winkel des Hamburger Hafens geschippert. Vorbei an dem Traumschiff Deutschland und einer Privat-Luxusjacht in den Trockendocks, unter der Köhlbrandbrücke hindurch und vorbei am vollautomatischen Containerhafen.


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In der Juhe Lüneburg wurden wir mit einem Fruchtcocktail von den reizenden „Herbergseltern“ empfangen.
Allerdings hatte unser „Greifer“ Anton Fröhlich noch viel zu tun. Mit „feinem“ Werkzeug arbeitete er noch an einem Fahrrad.


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Der „Hansabäckerei Junge“ lieferte pünktlich zur großen Hafenrundfahrt leckere belegte Brötchen.


Mittwoch, 23.06.2010

Für ca. 15 Radler begann der Tag um 6:45 Uhr mit einer Frühgymnastik, abgehalten von Walter Kleisinger. Diese fand sehr großen Anklang und soll wiederholt werden.

Nach einem kräftigen Frühstück startete die 3. Etappe pünktlich um 8:30 Uhr an der Juhe Lüneburg. Auch diese Jugendherberge ist, mit dem besonders netten Betreuern und den modernisierten Gebäuden, sehr zu empfehlen.


Zum Abendessen gab es einen hervorragenden Lüneburger Gemüseeintopf mit Rindfleisch, der ein wenig an einen „Gaisburger Marsch“ (ohne Spätzle und Kartoffeln) erinnerte.

Tageskilometerleistung: 146,8 km
Fahrtzeit: 5:25 Stunden
Durchschnittskilometerleistung: 27,0 km
Höhenmeter: 395 m
Maximale Höhenmeter: 47,5 m
Aus Anton Fröhlichs Besenwagen: 2 Aufnahmen (1 x Schwäche 1x Krankheit)


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Hier verabschiedete sich die Polizeibegleitung aus Lüneburg und übergab an deren Kollegen aus Soltau.


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Große Freude gab es beim Ehepaar Annette und Gottfried Schulze, die nur sehr selten so zusammen fanden wie auf dem Bild zu shen ist. Sie als Betreuerin und er als Pilot von Horst Schwreger, hatten allerhand zu tun.


Zum Teil mit „akrobatischen Einlagen“ bei Spurwechseln bewiesen die Kratfahrer der unterschiedlichsten Reviere immer wieder ihr Können.


Nach der ersten Pause ging es dann pünktlich um 10 Uhr nach Soltau, an typischen Heide Feldern vorbei. Auch das Ziel Soltau erreichten wir überaus pünktlich.


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In Soltau begrüßte uns der Bürgermeister Herr Wilhelm Ruhkopf und überraschte uns mit Erfrischungsgetränken. In seiner Begrüßungsrede warb er für die Schönheiten und Vielfältigkeiten seiner Stadt mit ihren vielen Attraktionen und Naturschönheiten. Kurz gesagt ein ideales touristisches Ziel.
Der Heidepark Soltau, Heidschnucken und die Soltau-Therme, sind nur ein Auszug des Angebotes. Das Spielzeugmuseum gehört ebenfalls zu den einzigartigen Sehenswürdigkeiten in Soltau.
Nach 16-jährigem Kampf um das Baurecht, soll nun ab 2012 auch in Soltau ein Factory Outlet Center eröffnet werden. Im Mittelpunkt zwischen Hamburg, Hannover und Bremen, soll es noch mehr Leute nach Soltau locken.
Am Ende seiner Rede lud uns der Bürgermeister herzlich ein auch mal privat nach Soltau zu kommen, und versprach eine Überweisung der Stadt Soltau an die Stiftungen.


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Bei seiner Erwiderung wies Horst Schwerger darauf hin, wie wichtig die Kommunen sind, den Unterstützungsbedürftigen zu helfen.


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Vor dem Rathaus wurde noch ein Gruppenfoto „geschossen“, bevor es zum Mittagessen ging.


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Auf Einladung des Lions Club im Hotel Meyen, Poststraße 19, initiiert durch Herrn Homann, durften wir ein ausgezeichnetes Mittagsmahl genießen. Es gab paniertes Rotbarschfilet mit Remouladensauce und Kartoffelsalat.


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Der stellvertretende Bürgermeister Josef („Jupp“) Mayer schickte die Radler mit der Startpistole auf die Reise.


In Celle begrüßte uns der 2. Bürgermeister, Herr Hans-Herbert Encke. Er erläuterte die bauliche Geschichte des neuen Rathauses. Er wurde unterstützt von der Bundestagsabgeordneten Lühmann.


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Zur Jugendherberge war es nun nur noch ein Katzensprung. Alle erreichten auch heute das Ziel wieder unbeschadet.


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Den sehr erfolgreichen Tag krönte die Deutsche Fußballnationalmannschaft mit Ihrem 1:0 Sieg über Ghana und das Erreichen des Achtelfinales.


Tageskilometerleistung: 127,0 km 
Fahrtzeit: 4:30 Stunden 
Durchschnittskilometerleistung: 28,2 km
Höhenmeter: 475 m
Maximale Höhenmeter: 59,5 m
Aus Anton Fröhlichs Besenwagen: 1 Aufnahmen (1x Pannen)


Donnerstag, 24.06.2010

Nach den guten Erfahrungen des Vortages hat Walter Kleisinger auch heute
die Frühgymnastik angeboten. Gegen 6:00 Uhr trafen sich 14 Personen zur Gymnastik. Wohl vorbereitet für den Tag ging es dann zum Frühstück.


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Nachfolgend einige Eindrücke der morgentlichen Tour.


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Beim ersten Pausenstop kam es zur persönlichen Begegnung zwischen Hauptkommissar Krüger und Horst Schwerger. Hauptkommissar Krüger hat sich u.a. im Vorfeld und heute ein besonderes Lob verdient.


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Zu essen gab es in der Juhe Celle, sehr schmackhaft zubereitet und in sehr ausreichender Menge, Schnitzel mit Kartoffelpüree und Mischgemüse, Salat - Vanillepudding


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Der Bürgermeister von Wolfenbüttel, HerrThomas Pink, war selbst lange aktiver Sportler, der auch zur 30-jährigen Partnerschaft mit Sevres (bei Paris) einen Etappen-Langstreckenlauf von Wolfenbüttel nach Sevres (Paris) organisierte und selbst mitgelaufen ist. Er schilderte, dass Wolfenbüttel mit über 600 erhaltenen Fachwerkhäusern die Stadt mit den meisten Fachwerkhäusern Deutschlands ist. 

1118 wurde Wolfenbüttel erstmals als Sachsenansiedelung erwähnt. Herr Pink schilderte sehr interessant die geschichtliche Entwicklung Wolfenbüttels und erwähnte das zweitgrößte Welfenschloß Niedersachsens. Weiterhin sind 

unter vielen anderen interessanten Dingen besonders hervorzuheben die weltberühmte Herzog August Bibliothek mit dem Evangeliar Heinrichs des Löwen und das Lessinghaus.


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Und weiter ging es nach Wolfenbüttel, einer wunderbaren Stadt mit zahlreichen imosanten Gebäuden.


Herr Pink berichtete auch, dass Dank den Weltunternehmen Jägermeister, der Großküchenhersteller MKN und der Buszulieferfirma Wilke-Ficosa es der Stadt finanziell für die heutigen Verhältnisse recht gut geht. Im Anschluß lud er alle Teilnehmer ein, sich in das „goldene Buch“ der Stadt Wolfenbüttel einzutragen.


Horst Schwerger empfiehlt in seinem kurzen Statement, die Stadt möge sehbehinderte Menschen einzustellen, da diese, ähnlich wie die Copiloten der Tour, überaus Leistungsfähig sind.


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Im Hotel Bayrischer Hof, erhielten wir ein delikates Mittagessen bestehend aus Spaghetti mit frischen Gemüsen, Kräutern, Olivenöl und frisch geriebenem Parmesankäse.


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Anschließend kam es dann zum ca. 15 km langen Anstieg mit einer maximalen Steigung von 12%. Für diesen Streckenabschnitt trennten sich, bis auf die Ambulanz und den Besenwagen, die Betreuungsfahrzeuge vom Tross und tranken in Ruhe einen Kaffee, während die Radler den „Höllenritt“ (so ein Teilnehmer) absolvierten.

Allen, die diese hervorragende Leistung gemeistert haben, ein super großes Lob.



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Zu guter letzt gab es auf der Höhe dann wieder eine Versorgungspause, die die Radler auch dringend benötigt haben.


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Angekommen in der Jugendherberge Braunlage erfreute die Teilnehmer das Abendessen. Es gab Königsberger Klopse, Püree, Gemüse und Nachtisch.

Tageskilometerleistung: 149,0 km - Fahrtzeit: 5:54 Stunden Durchschnittskilometerleistung: 25,1 km - Höhenmeter: 1.112 m
Maximale Höhenmeter: 58,0 m - Maximale Steigerung 12 %
Aus Anton Fröhlichs Besenwagen: 3 Aufnahmen (2x Schwäche, 1 x Panne)



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Freitag, 25.06.201

An dieser Stelle darf durchaus einmal erwähnt werden, dass Tourteilnehmer und Betreuer absolut harmonieren und wie in den Touren davor eine tolle Einheit bilden. Nach dem zwischenzeitlich allmorgendlichen Frühsport ging es dann um 7:30 Uhr wieder pünktlich auf Tour. Nachfolgend wieder einige Bilder, die das Tourleben widerspiegeln sollen. Die folgenden Bilder zeigen die Radler immer aus Sicht der Fahrzeuge – also von hinten. Aus dem Ambulanzfahrzeug kam daher die humorige Aussage: „Wir sehen den ganzen Tag nur lauter Ärsche“. Diese Aussage zeigt, dass bei aller Konzentration und Arbeit der Humor nicht auf der Strecke bleibt.

ETDT Radlertross
Daniel VagostDaniel Vagost und Jean Claude Mortimore bei der ETDT 2010
ETDT Polizeieskorte
In Sondershausen passierten wir einen mit Erde abgedeckten Salzberg. Heute wird in dem Salzbergwerk immer noch Salz abgebaut. Unter der Erde befinden sich breite Strassen für die LKW`s die das Salz transportieren. Unter anderem befinden sich im Berg auch große Säle für Kunstausstellungen und Konzerte.

ETDT RadlerkonvoiKarl-Heinz Picard ETDT
SalzbergwerkSazlhalde neben der Strecke der ETDT 2010
Der komplette fahrende Radlertross ETDTWeiteres Bild der Tandemradler
Überpünktlich erreichten wir kurz vor 11:25 Uhr Sömmerda. Der Ortsname Sömmerda entstand aus dem altgermanischen „Summeriti“, welches sumpfige Landschaft bedeutet. Der erste Beigeordnete und stellvertretende Bürgermeister, Herr Ralf Hauboldt, und Gerhard Schmiedel, der Sehbehinderte schult und betreut haben sich beim Begrüßungsfoto unter die Radler eingereiht.

Rathaus Sömmerda
ETDT in Sömmerda
Horst Schwerger und der stellvertretende Bürgermeister Ralf HauboldtHauptamtsleiter Herrn Hollmann und Leiter des Sportamtes Herrn Matuschek
ETDT Crew in Sömmerda
Der stellvertretende Bürgermeister, Herr Ralf Hauboldt, begrüßte die Teilnehmer der ETDT2010 auf das Herzlichste und schilderte unter anderem, dass früher die Firma Robotron mit 16.000 Beschäftigten am Ort ansässig war. Nach Übername durch einen westlichen Konzern wurden die Betriebsstätten reduziert bis zur Schließung.